Geschichte

Narrenzunft "Lachende Kuh" Isny e.V.

Im Jahre 1880 schlossen sich Isnyer Fasnachtsfreunde zusammen, es enstand die Faschingsgesellschaft Narhalla. Ab 1959 hatte sich die Freiwllige Feuerwehr um die Isnyer Fasnet gekümmert.

Der Name der Narrenzunft hat seinen Ursprung in einem Prozeß. Die Anlieger erhoben Klage gegen einenLand- und Gastwirt, weil das Geschell (Kuhglocken) weidender Kühe als "Nachtruhestörung" empfunden wurde. Das Urteil erlaubte den Kühen weiterhin dann das nächtliche Tragen der Kuhglocken. Das Urteil wurde so gefällt, weil das Tragen von Glocken schon früher üblich war. 1961 wurde der erste Umzug der Narrenzunft durchgeführt. Am 11.11.1963 wurde die Zunft im Gasthaus Ochssen offiziell gegründet. Der Präsident der Faschingsgesellschaft Narhalla, Walter Felle, wurde Ehrenpräsident der "Lachenden Kuh". Er brachte den Kassenbestand von DM 50,00 in den neu gegründeten Verein ein. Zunftmeister Bernhard Sturm leitete die Eröffnungssitzung am 7. Februar 1964. Zum 1. Präsident wurde Walter Dohse und zum 2. Präsident Walter Seitz gewählt. Die Aufbauarbeiten wurde von der Isnyer Feuerwehr und der Narrenzunft Leutkirch mit Rat und Tat unterstützt. Auch Isnyer Vereine und Firmen belebten das Isnyer Fasnetsgeschehen bei den Veranstaltungen. Verschiedene Bälle wurden gemeinssam organisiert und durchgeführt. Der Fasnetsumzug am Fasnetsdienstag war immer der Höhepunkt der Isnyer Fasnet. 1963 wurde der  neue Narrenruf der Zunft mit einigen Geburtswehen aus der Taufe gehoben. Er lautete : Muh, muh, muh, die Schella gehört zur Kuh, und wenn die Kuah koi Schella hat, dann macht se auch nicht muh!  1964 wurden die Zunfträte, mit einer Narrenkappe in den Isnyer Farben herausgeputzt, die neue Maske für die Lachende Kuh und das Häs und die Maske für die Kuhschwänzler vorgestellt. 1965 wurde das komplette Häs der Lachenden Kuh vorgestellt. Es wurde eine Zunftgarde gegründet und ein Isnyer Fasnetsschlager veröffentlicht. 1966 hatten die Jungelfer und ein Trommelcorps Premiere. 1967 war der erste große Auftritt aller Gruppen beim großen Narrentreffen in Tettnang. 1969 wurde beschlossen, dass verschiedene Gruppen ein neues Gewand bekommen sollen. Sechs "Sennen" jetzt "Treiber" genannt wurden angeschafft. Am 11.11.1970 wurde der Narrenruf geändert in : Ein dreifaches HE-MUH ! 1971 erhielt der Zunftrat neue Mützen und Umhänge. Im Jahr 1972 wurden weitere 50 neue Kuhmasken (heute noch im Gebrauch) angeschafft, diese Masken wurden neu gestaltet und aus Kunstoff hergestellt. Neue Größe der Kuhherde 82 Stück. 1980 war ein Führungswechsel bei der Narrenzunft. Neuer Präsident wurde Siegfried Wiethaler. Seit 1980 hatte die Narrenzunft Lachende Kuh keine Möglichkeit mehr, sich selbst in der Fasnet darzustellen. Elf Jahre lang stand kein Saal mehr zu Verfügung, sodass mit viel Aufwand Provisorien erstellt werden mussten. 1981 feierte die Zunft die Fasnet zum ersten mal im Rundzelt. 1981 heißt der "Boss" nicht mehr Präsident sondern Zunftmeister. 1982 im 20. Jagr stellt die Lachende Kuh (die Zunfträte) ihr neues Häs vor. Die Fasnet im Rundzelt wird im Jahr 1983, 1984 und 1985 fortgesetzt. 1984 wurde eine gemeinsame Fasnet in Beuren mit der Narrenzunft Urig Beuren durchgeführt. 1985 bezieht die Narrenzunft die neue  Zunftstube von den Brüdern Karl und Jakob Immler. Die Narren ziehen vom Rundzelt in die Reischmann´schen Hallen. 1987 war in der Turnhalle Saalfasnet. Der ehemalige Zunftmeister Walter Dohse verstarb. Die Treiber bekamen ein neues Häs entworfen von Anton Prestele. 1989 organisiert die Lachenden Kuh das große Ringtreffen, die Lachende Kuh, blickt auf 25 Jahre zurück. Ein Höhepunkt im närrischen Treiben. Bei diesem Ringtreffen waren über 10.000 Maskenträger in Isny. 1990 konnte der Umzug nicht durchgeführt werden, weil durch den Orkan "Vivian", Dachplatten von den Häusern flogen. 1991 kann die Narrenzunft wegen des Golfkriegs die Fasnet nicht durchführen. Ab 11.11.1991 neuer Zunftmeister Anton Prestele. 1993 musste die Narrenzunft in den Espantorturm als Lager umziehen. Ab 1992 durch den Bau des Kurhauses am Park war die Zunft wieder präsent. In den folgenden Jahren fanden dort wieder alle Bälle statt. (Weiberball, Kinderball und der Seniorenball). Im Jahre 1994 wurde das 30-jährige Jubiläum der Narrenzunft gefeiert. Zum Anlass dieses Geburtstages wurde im Museum am Mühlturm eine Austellung von der Lachenden Kuh organisiert. Anfang 1995 wurde eine neue Lachende Kuh vorgestellt. Das Stallweible oder die Stallhex wurden im April 1995 vorgestellt die ebenfalls aus dem Hause Prestele entworfen wurde. Im Jahre 1997 wurde das 33-jährige Jubiliäum mit einem großen Jubiläumsumzug mit 89 Maskengruppen durchgeführt. Von Januar 1997 haben viele fleißige Hände sich  bemüht die neue Behausung schön zu gestalten. Im März 1997 zog die Narrenzunft in das Trenklehaus um. 2003 wurde Frank Müller zum neuen Zunftmeister gewählt. Eine der ersten Amtshandlungen von Zunftmeister Müller war die Ernennung von Anton Prestele zum Ehrenzunftmeister. Nach vielen Jahren der Suche nach einer neuen Unterkunft wurde 2013 ein geeigneter Platz für das neue Vereinsheim gefunden. Im Jahr 2015 zog die Narrenzunft, in ihre eigene gebaute Zunftstube am Angelehof um.

 

Ihre Narrenzunft

HE-MUH.....HE-MUH.....HE-MUH